Spartracker

Hei, hallo und herzlich willkommen,

sparen ist das Neue ausgeben. Zumindest hab ich das Gefühl, dass sehr viele Menschen zumindest planen Geld zu sparen. Was am Ende dabei herauskommt, darüber schweigen sich die meisten online zumindest aus. Aber darum geht es nicht. Es geht um Dich. Und Deinen möglichen Sparzielen.

Wenn Du vorhast, demnächst zumindest kein Geld auszugeben oder eine bestimmte Summe zu sparen, dann sind diverse Spartracker die besten Tracker für Dich. Einige werde ich Dir in diesem Beitrag vorstellen. Wichtig ist natürlich, dass Du den Tracker wählst, mit dem Du glücklich bist und arbeiten kannst. Und wenn Du sparen willst, dann ist es natürlich immer wichtig, dass Du Dich dabei nicht übernimmst. Wenn Du keine 100 EUR im Monat sparen kannst, dann lass es. Es ist egal, was die anderen machen. Es geht hier um Dein Geld. Auch zehn Euro sind sehr viel Geld. Spar die, wenn Du es Dir leisten kannst.

Der große Spartracker

Eintausend Euro im Jahr. Das ist die Summe, welche die meisten Leute mit ihrem Spartracker sparen möchten. Natürlich in einem ganzen Jahr. Das bedeutet, dass sie die Summe so aufteilen, dass sie am Ende des Jahres diese Summe zusammen haben. Andere hingegen tragen einfach nur ein, was sie im Monat so sparen können.

Wenn Du Deine Finanzübersicht regelmäßig führst, dann weißt Du, was Du im Monat ausgibst und theoretisch sparen könntest. Sei dabei aber bitte realistisch. Wenn Du einfach keine fünfzig Euro sparen kannst, dann bringt es nichts, dies zu versuchen. Welche Summe kannst Du sparen? Dann trag diese Summe in Deinen Tracker ein. Und jeden Monat, in dem Du diese Summe sparen kannst, wird diese Summe ausgestrichen, ausgemalt oder was auch immer Dir gefällt.

Hier ein Tipp: Wenn ich einen solchen Tracker plane und eintrage, dann würde ich nicht die Monate eintragen, in denen ich die Summe spare. Sondern ich würde einfach nur die Summe eintragen. Sagen wir, ich kann tatsächlich fünfzig Euro sparen. Dann würde ich ein Bild malen und dann diese Summe in fünfzig Euro Schritte einteilen. Es könnte ja sein, dass ich in einem Monat mehr sparen kann, also vorgehabt. Zum Beispiel, weil ich weniger ausgeben musste oder Geld geschenkt bekommen habe. Dann wäre es für mich ärgerlich, wenn ich diese Summe nicht eintragen könnte. Daher würde ich niemals die Monate eintragen, sondern immer nur die Summen.

No Spend Tracker

Unter No Spend Tracker sind Tracker gemeint, welche die Tage zählen, an denen Du kein unnötiges Zeug gekauft hast. Hier geht es nicht darum, zu überprüfen, ob Du kein unnötiges Zeug kaufst, sondern es wird gehandelt. Du kannst Dir ein bestimmtes Thema aussuchen, was Du nicht kaufen möchtest. Oder es allgemein halten.

Ein bekanntes Beispiel ist die Buchkauffreiezeit. Das bedeutet, dass Du eine bestimmte Zeit keine Bücher kaufst. Das kann ein Monat sein oder auch länger. Bleiben wir auch einfach mal bei diesem Beispiel.

Nehmen wir mal an, Du möchtest drei Monate lang keine Bücher kaufen. Dann kannst Du eine Teiljahresstrecke einzeichnen. Die Monate, die Du nicht sparen möchtest, kannst Du einfach mit Zahlen auffüllen. Und die Monate, die Du keine Bücher kaufen möchtest, bekommen Kreise. Die nachfolgenden Monate würde ich übrigens frei lassen. Damit kannst Du spontan eine Buchkauffreiezeit wieder einbauen, wann immer Du willst.

Alternativ kannst Du auch immer von Monat zu Monat arbeiten. Für jeden Tag im Monat, in dem Du nichts ausgibst, malst Du ein Kreis aus (oder was auch immer Du für Dich aussuchst). Wie bei der Jahresstrecke ist es auch hier ein tolles Gefühl, wenn man jeden Tag ausstreichen kann, an dem man kein Geld ausgibt. Es geht dabei nicht darum, dass Du geizig wirst. Es geht dabei nur darum, dass Du Dir bewusst wirst, wofür Du Dein Geld ausgibst. Und je länger Du diese Strecke aufrecht erhalten hältst, desto geiler sieht die Strecke aus.

Ja, geil. Es ist tatsächlich so.

Wichtig ist aber natürlich zu wissen, dass das nur für unnötige Ausgaben gilt. Bleiben wir weiterhin bei dem Buchbeispiel.

Nehmen wir an, dass Du ein wichtiges Buch für Deine Arbeit, Deine Schule oder Studium benötigst. Natürlich ist es eine Ausgabe. Aber eben keine Unnötige. Daher finde ich es wichtig, dass Du weißt, was sinnige und was unsinnige Ausgaben für Dich sind.

Die Niffler-Dooby-Liste

Tatsächlich hab ich erst gestern diese Idee in einer BuJo Gruppe gefunden und find sie total süß. Und ganz unter uns, ich bin der Meinung, dass diese sich gerne durchsetzen darf. Da es so neu ist, gibt es noch keine Vorlagen und ich hab auch noch nicht geschafft, einen entsprechenden Tracker zu zeichnen. Daher gibt es hier die nackte Erklärung.

Ein Niffler ist ein phantastisches Tierwesen aus der Harry Potter Welt. Diese Wesen sammeln alle glänzende Dinge, wie Juwelen, Diamanten und andere Geschmeide. Und wir sind ja auch kleine Niffler. Denn wir kaufen viele Dinge, weil sie uns gefallen und nicht, weil wir sie tatsächlich brauchen (gut, bei dem Niffler ist es etwas anderes). Auf der anderen Seite gibt es aber Dinge, die uns gefallen und gerne hätten. Aber nicht unbedingt sofort.

Daher kannst Du Dir eine Nifflerliste anlegen. Auf diese Liste notierst Du Dir alles, was Du gerne haben möchtest. Das kann ein Armband sein, ein Buch oder ein Kleid. Natürlich die etwas teureren Sachen. Es ist egal, was Du haben willst, Du darfst alles auf diese Liste notieren. Zumal sie niemand zu sehen bekommt. Es ist Deine persönliche „Muss-ich-haben“ Liste.

Und gegenüber Deiner Niffler-Liste (oder auf den nächsten Seiten), kannst Du die Dobby-Liste schreiben. Dobby war ein Hauself (ebenfalls aus dem Harry Potter Universum) und mit einem Kleidungsstück können sie ihre Freiheit bekommen.

In Deinem Bullet Journal kannst Du eine Liste eintragen, in dem Du Dir notierst, für was Du Dich gerne selbst belohnen möchtest. Sagen wir, Du möchtest Deine Wohnung aufräumen, Sachen ausmisten, paar Kilo abnehmen und Deinen Roman beenden. Dann schaust Du auf Deiner Niffler-Liste, was Du Dir dafür gönnen könntest, wenn Du es erreicht hast. Und dann belohnst Du Dich.

Abschlussgedanken

Sparen kann zumindest sehr kreativ sein. Und natürlich hab ich in diesem Beitrag noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Aber ich hoffe, Dir damit eine kleine Inspiration geboten zu haben, wie Du anfangen kannst. Dein Leben wird Dir aber schon sagen, welche Tracker Du gebrauchen kannst, um entsprechend zu sparen. Die beste Methode ist immer, einfang anfangen. Trau Dich und leg los. Am Ende hast Du dann – hoffentlich – ein paar gesparte Euros.

Dabei wünsche ich Dir Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele